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Muster widerrufsbelehrung versicherungsvertrag

(4) Wird der Vertragsschluss für einen späteren Monat nach Bestehen der Verpflichtung nach Abs. 3 Satz 1 beantragt, so ist ein Prämienzuschlag zu zahlen. Dies ist ein Monatsbeitrag für jeden weiteren Monat der nicht versicherungsgebundenen Versicherung, ab dem sechsten Monat der Nichtversicherung ein Sechstel eines Monats Beitrag für jeden weiteren Monat der Nichtversicherung begonnen. Ist es nicht möglich, die Dauer der Nichtversicherung festzustellen, so wird davon ausgegangen, dass der Versicherte mindestens fünf Jahre lang nicht versichert war. Der Prämienzuschlag ist zusätzlich zur wiederkehrenden Prämie einmalig zu zahlen. Der Versicherungsnehmer kann vom Versicherer eine Nachfrist in Bezug auf den Prämienzuschlag verlangen, wenn die sofortige Zahlung ungewöhnlich schwerwiegende Auswirkungen auf ihn hätte und die Interessen der Versicherer durch die Vereinbarung einer angemessenen Ratenzahlung befriedigt werden können. Die Zinsen werden auf den Betrag angewandt, auf den sich die Nachfrist bezieht. (2) Unterabschnitt (1) findet keine Anwendung, wenn der Versicherungsnehmer den Hauptvertrag oder den sonstigen Vertrag über die vorläufige Deckung mit einem anderen Versicherer abschließt. Der Versicherungsnehmer hat den bisherigen Versicherer unverzüglich über den Abschluss des Vertrags zu unterrichten. (1) Die Krankenversicherung, die den in der gesetzlichen Sozialversicherung vorgesehenen Kranken- und Pflegeversicherungsschutz ganz oder teilweise ersetzen kann (Ersatzkrankenversicherung), ist auf unbestimmte Zeit, es sei denn, die Abschnitte (2) und (3) sowie die Abschnitte 196 bis 199 sehen etwas anderes vor. Wird der nicht substituierende Krankenversicherungsschutz in der Art der Lebensversicherung gewährt, so gilt mutatis mutandis mutatis mutatis.

(2) Vor Vertragsabschluss berät der Versicherer den Versicherungsnehmer schriftlich, klar und verständlich. Diese Angaben können mündlich übermittelt werden, wenn der Versicherungsnehmer dies wünscht oder wenn und soweit der Versicherer eine vorläufige Deckung garantiert. In diesen Fällen sind die Informationen dem Versicherungsnehmer unverzüglich und nach Vertragsabschluss schriftlich zur Verfügung zu stellen; dies gilt nicht, wenn kein Vertrag geschlossen wird, und für Verträge über die vorläufige Deckung bei Pflichtversicherungen.

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