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Änderungskündigung oder aufhebungsvertrag

g) Die Kündigung berührt keine Bestimmung im Vertrag über die Beilegung von Streitigkeiten oder eine andere Vertragsklausel, die auch nach Beendigung gelten soll. Es ist unklar, ob eine Partei aufgrund eines Ablehnungsverstoßes kündigen kann, während sie sich ihr vertragliches Kündigungsrecht vorbehält, falls ihre Forderung falsch verstanden wird. Es wurde jedoch vorgeschlagen, dass es keinen Grund geben sollte, warum eine Partei eine Mitteilung, die einen Ablehnungsverstoß akzeptiert, nicht zugestellt, sondern hilfsweise ihr vertragliches Kündigungsrecht geltend machen könnte.21 Die Beendigung eines Rechts des allgemeinen Rechts birgt jedoch die Gefahr, dass die kündigungsbestimmte Partei selbst einen Ablehnungsverstoß einreicht, wenn der für die Beendigung des Common Law geltend gemachte Verstoß nicht als widersprosdiesbar erscheint. Ein frustrierendes Ereignis ist ein extrem erlösendes Ereignis, das nach der Vertragsbildung eintritt, das eine weitere Leistung unmöglich macht oder sich so radikal von dem geplanten unterscheidet, dass es ungerecht wäre, wenn der Vertrag fortgeführt würde. Zum Beispiel der Ausbruch des Krieges31 oder die Beschlagnahme von Eigentum durch eine ausländische Regierung.32 Nach dem allgemeinen Recht ist die Wirkung, den Vertrag zu kündigen, die Parteien von jeder weiteren Leistung zu befreien. Diese Folge ist automatisch33, aber der Spielraum für Frustration kann durch die Aufnahme in die Vertragsausdrücklichbestimmungen (höhere Gewalt) reduziert werden, in denen festgelegt wird, was mit dem Vertrag geschehen soll, wenn etwas Unvorhergesehenes eintritt. Eine besondere Leistung wird selten wegen Vertragsverletzung gewährt, es sei denn, der Vertragsgegenstand war so selten oder einzigartig, dass kein Schadensersatzbetrag den Unschuldigen in die Lage versetzen könnte, in der er sich befunden hätte, wenn kein Verstoß vorliegt. Alternativ kann ein Kündigungsrecht auch im Common Law bei einem Verstoß gegen eine “Zwischenfrist” entstehen. Eine Zwischenfrist bezieht sich auf einen Begriff, für den der Rechtsbehelf für seinen Verstoß von der Art und Wirkung des Verstoßes abhängt. Ist der Verstoß so schwerwiegend, dass der nicht säumigen Partei im Wesentlichen der gesamte Vorteil des Vertrags entzogen wird, ist die nicht säumige Partei berechtigt, den Vertrag zu kündigen (Hong Kong Fir Shipping Co Limited -v- Kawasaki Kisen Kaisha Ltd [1961] EWCA Civ 7).

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